Das Fest naht …

… – haben Sie schon Geschenkideen für Freunde und Bekannte?

Obwohl die Weihnachtsmärkte in 2020 aufgrund Corona leider ausfallen müssen, gibt es trotzdem die bekannten winterlich-weihnachtlichen Mischungen mit Honig im Haustürverkauf unter Corona-Auflagen:

  • Weihnachtszauber (winterliche Gewürze in Honig)
  • Cinnamon Dream (Zimt in Honig)
  • Mandarine in Honig
  • Maracuja in Honig

Und natürlich auch weiterhin die bekannten, „klassischen“ Honigsorten:

  • Frühjahrsblütenhonig (cremig)
  • Sommertrachthonig (cremig)
  • Wald- und Blütenhonig (aus dem Zückshuter Forst)

Für alle Wachstücher- und Kerzen-Bastler gibt es jetzt auch Bienenwachs (gereinigt, desinfiziert und auf Rückstände getestet):

  • Mittelwände (Bienenwachsplatten, z.B. zum Kerzenrollen)
    • 18 € pro kg
  • Wachsbruch zum Einschmelzen (z.B. für Kerzengießen oder Wachstücher)
    • 15 € pro kg
Bienenzuchtverein Bechen e.V. - Kerzen herstellen

Imkerimpressionen aus Slowenien

Der Urlaub hat uns in diesem Jahr in ein Land gezogen, welches für seine Bienenhaltung weltbekannt ist.

Slowenien ist nicht nur der Ursprungsort der inzwischen auch in Deutschland „heimischen“ Krainer Biene (Carnica), sondern auch für seine seit Jahrhunderten liebevoll bemalten Bienenstöcke bekannt. Ein Besuch im Imkermuseum in Radovlijca, wo man hunderte historische Bienenstock-Stirnbretter bestaunen kann, stand deshalb natürlich auch auf dem Urlaubsprogramm.

Das Bienenjahr nimmt mächtig Fahrt auf …

Erste Völker zeigen schon Schwarmtendenzen. So konnten bereits erste Ableger (=Jungvölker) gebildet werden. Der Nektareintrag ist für die Jahreszeit auch schon extrem – bei ersten Völkern ist der erste Honigraum bereits vollgetragen und weitere Honigräume in Bearbeitung. Hoffentlich wird dem „fröhlichen Treiben“ – nicht wie im letzten Jahr – mit einer kalten Periode ein jähes Ende bereitet. Reichlich Regen, damit die aktuell blühenden Pflanzen wie z.B. der Raps zur Nektarproduktion angeregt werden, wäre dagegen dringend notwendig.

Gesundheit …

In Zeiten von Corona ist auch die Bienengesundheit nicht zu verachten. Hier heißt die größte Gefahr „Amerikanische Faulbrut“.
Nach der Durchsicht durch den Bienensachverständigen ist mittlerweile das Gesundheitszeugnis vom Veterinäramt eingetroffen. Somit konnte der bereits avisierte Verkauf von zwei Wirtschaftsvölkern jetzt durchgeführt werden. Und auch dem Verkauf weiterer Ableger (Jungvölker) und dem Besuch von Belegstellen zur Begattung von Königinnen steht in 2020 nichts mehr entgegen.

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Honig-Hamsterkäufe wegen Corona?

Nicht notwendig, ich habe noch reichlich Vorräte im Keller. Also einfach vorbeikommen – und an die leeren Honiggläser denken, dann ist die Versorgung auch weiterhin gesichert!

Lindenhonig (flüssig)
500g für 5,80 EUR
250g für 3,50 EUR

Blütenhonig aus dem Frühjahr (cremig)
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250g für 3,- EUR

Sommertrachthonig (cremig)
500g für 5,50 EUR
250g für 3,30 EUR

 

Jetzt geht’s wieder los …

 

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Bienen auf der verzweifelten Suche nach Futter …

Nach regnerischen und windigen Wochen ohne Flugwetter für die Bienen, waren am Wochenende endlich die notwendigen Temperaturen, um alle Völker kurz durchzuschauen. Bis auf ein Volk haben alle den Winter überlebt. Ein Volk hat leider Probleme mit der Futterversorgung bekommen. Das ergibt trotzdem eine gute Überwinterungsquote von fast 95% (16 von 17 Völkern). 

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Die Mäuse-Mumie

 

Auch das Volk meiner Patenimkerin hat den Winter gut überlebt, obwohl eine Maus es sich im Kasten gemütlich gemacht hatte. Die haben wir dann gestern mumifiziert auf dem Beutenboden vorgefunden.

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Aus- und Rückflug bei schönstem Frühlingswetter und angenehmen Temperaturen

 

Da freut man sich dann um so mehr, wenn die anderen Völker sich endlich nach draußen wagen, schließlich sind die Frühblüher wie Krokus oder Weiden bereits in voller Blüte oder an geschützten Orten schon vor dem Blühende.

Noch alle gesund und munter …?

… diese bange Frage stellt sich wahrscheinlich jedem Imker zum Ende des Jahres. Nach dem von mir umgesetzten Bayerischen Varroakonzept ist nämlich jetzt die Zeit für die Winterbehandlung der Bienenvölker gegen die Varroamilbe und deren ungewünschte Folgen.

Nachdem es um den ersten Advent eine frostige Periode gegeben hat, stehen jetzt – drei Wochen später – die Chancen gut, dass die Völker (weitgehend) brutfrei sind.

Und die zweite Voraussetzung: angesichts von abendlichen bzw. nächtlichen Temperaturen die nur gering über der Null-Grad-Grenze liegen, sollten die Völker damit auch eng sitzen, damit die Träufelbehandlung mit Oxalsäure optimal wirkt.

Also drückt die Daumen …

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