Die Ernte ist im Eimer …

… – und das im wahrsten Sinne des Wortes 😉
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Bienen hinter Glas …

Schon Ende letzten Jahres habe ich einen Schaukasten für ein kleines Bienenvolk bekommen. Mittlerweile ist der Kasten auch sehr gut angenommen – die Königin hat ein ordentliches Brutnest angelegt und die Futterversorgung in der oberen Wabe wurde durch die Sammlerinnen auch sichergestellt.

Nur leider lässt sich das Volk in dieser Umgebung nicht überwintern. Es muss deshalb demnächst bei anderen Völkern Unterschlupf finden – bis zur Neubesiedlung im nächsten Frühjahr.

Neues von der Honigernte …

Manchmal steht ein Rapsfeld vor der Tür und trotzdem klappt es nicht mit dem Rapshonig. Grund in diesem Jahr – die erneute Trockenheit und sehr kalte Tage rund um die Eisheiligen. Der Frühjahrshonig war deshalb in diesem Jahr relativ feucht (etwa 17,5%), weniger wie gewohnt und wurde deshalb auch später (Mitte Juni anstatt Ende Mai) geerntet. Mal sehen, wie sich das auf den Geschmack auswirkt, wenn er erst mal gerührt und komplett kristallisiert ist.

Wunderschön verdeckelte Honigwabe

Wunderschön verdeckelte Honigwabe

Die Schleuderung der Sommer-Ernte ist gerade in vollem Gange. Ein interessanter Honig mit vielfältigen Farbnuancen und Geschmack – der gleich den Weg zur Sortenanalyse per Post angetreten hat. Mal sehen, was die Honigexperten für eine Sorte feststellen können.

Einziger Wermutstropfen: In diesem Jahr bin auch ich erstmals von Melizitose betroffen – ein Honig, der große Mengen des Dreifachzuckers Melizitose enthält. Dieser kristallisiert schon in den Waben und lässt sich praktisch nicht schleudern. Man nennt ihn darum auch „Zementhonig“. Deshalb müssen die Waben jetzt gewässert werden und den Völkern nochmal zum Umtragen angeboten werden. Hoffentlich ist es diesen Aufwand wert und lässt sich dann noch ernten.

Kristallisierte Melezitose in den Waben

Kristallisierte Melezitose in den Waben

Denn als Futter für die Überwinterung ist er auf Grund des hohen Mineraliengehaltes und der schlechten Verdaulichkeit für die Bienen nicht geeignet. Die Alternative zum Umtragen lassen ist deshalb nur das „entsorgen“.
Das Positive: bislang ist der Melizitosehonig nur auf meinen Zwei-Völker-Stand in Pödeldorf beschränkt.

 

Aktuelles von den Bienen …

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Die ersten Honigsorten sind mittlerweile komplett verkauft, es wird also Zeit, dass die Bienen wieder neuen Honig eintragen.

Da trifft es sich gut, dass in diesem Jahr ein großes Rapsfeld direkt vor der Türe liegt.

Problematisch nur, dass das Wetter seit einiger Zeit so garnicht mitspielt. Regen und Kälte, da gehen die Bienen trotz der Verlockungen nicht vor die Türe.

Sturmschaden

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Am Rosenmontag war es auch in Breitengüßbach recht stürmisch und eines der im Garten stationierten Bienenvölker wurde vom Wind umgeworfen.

Vielen Dank an die Frau Nachbarin für die Info und die holde Gattin für das Wiederaufrichten!

Solange die Königin bei „Windwurf“ nicht aus dem Kasten befördert wurde , sollte es für das Volk eigentlich kein Problem darstellen.

In den letzten Wochen sind bei schönem Vorfrühlingswetter bereits alle 13 Völker geflogen, so dass der Winter bislang mit 0% Verlusten in meine Statistik eingehen wird. Jetzt gilt es, die Futtervorräte im Blick zu behalten und zu hoffen, dass keine weiteren Sturmschäden auftreten.

Volksbegehren gestartet ….

Herzlichen Dank an alle, die schon ihre Unterschrift für das Volksbegehren zur Artenvielfalt abgegeben haben. Alle anderen haben nur noch bis zum 13.02.2019 Zeit. Also rechtzeitig mit Ausweis im Rathaus vorbeischauen. Die Zeit geht schneller rum, als man denkt!

Erstunterzeichner_Volksbegehren_20190131

Im Bild die Erstunterzeichner, die sich gemeinsam mit Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder direkt nach Öffnung des Eintragungslokals in Breitengüßbach am 31.01.2019 um Punkt 8 Uhr eingetragen haben.

Elem Eichhorn (Bund Naturschutz), Karin Schneiderbanger-Vogt, Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder, die Imker Michael Koslowski und Michael Schubert und Kollege.

UPDATE: es ist geschafft! Bayernweit 18,4% Beteiligung und mit gut 18% liegen wir auch in Breitengüßbach im Schnitt.