Aktuelles von den Bienen …

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Die ersten Honigsorten sind mittlerweile komplett verkauft, es wird also Zeit, dass die Bienen wieder neuen Honig eintragen.

Da trifft es sich gut, dass in diesem Jahr ein großes Rapsfeld direkt vor der Türe liegt.

Problematisch nur, dass das Wetter seit einiger Zeit so garnicht mitspielt. Regen und Kälte, da gehen die Bienen trotz der Verlockungen nicht vor die Türe.

Sturmschaden

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Am Rosenmontag war es auch in Breitengüßbach recht stürmisch und eines der im Garten stationierten Bienenvölker wurde vom Wind umgeworfen.

Vielen Dank an die Frau Nachbarin für die Info und die holde Gattin für das Wiederaufrichten!

Solange die Königin bei „Windwurf“ nicht aus dem Kasten befördert wurde , sollte es für das Volk eigentlich kein Problem darstellen.

In den letzten Wochen sind bei schönem Vorfrühlingswetter bereits alle 13 Völker geflogen, so dass der Winter bislang mit 0% Verlusten in meine Statistik eingehen wird. Jetzt gilt es, die Futtervorräte im Blick zu behalten und zu hoffen, dass keine weiteren Sturmschäden auftreten.

Volksbegehren gestartet ….

Herzlichen Dank an alle, die schon ihre Unterschrift für das Volksbegehren zur Artenvielfalt abgegeben haben. Alle anderen haben nur noch bis zum 13.02.2019 Zeit. Also rechtzeitig mit Ausweis im Rathaus vorbeischauen. Die Zeit geht schneller rum, als man denkt!

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Im Bild die Erstunterzeichner, die sich gemeinsam mit Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder direkt nach Öffnung des Eintragungslokals in Breitengüßbach am 31.01.2019 um Punkt 8 Uhr eingetragen haben.

Elem Eichhorn (Bund Naturschutz), Karin Schneiderbanger-Vogt, Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder, die Imker Michael Koslowski und Michael Schubert und Kollege.

UPDATE: es ist geschafft! Bayernweit 18,4% Beteiligung und mit gut 18% liegen wir auch in Breitengüßbach im Schnitt.

Bienenkrankheiten in Veitshöchheim

Drei Tage intensiver Beschäftigung mit Bienenkrankheiten am Institut für Bienenkunde und Imkerei an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim liegen hinter mir.

 

Ein Kurs, den ich jedem, der sich intensiver mit Bienen beschäftigt nur ans Herz legen kann. Oder wer hat schon einmal den Kleinen Beutenkäfer in Original gesehen, Nosema unter dem Mikroskop betrachtet oder eine Faulbrutwabe im klinischen Stadium untersuchen können?

Am Ende stand dann noch die Prüfung zum Bienenfachwart (alternativ auch zum Bienensachverständigen) an, der ich mich, natürlich mit mulmigem Gefühl gestellt habe.

Ob es dann auch zum erfolgreichen Bestehen und der damit verbundenen Ernennung zum Bienenfachwart „gelangt“ hat, wird sich erst in einigen Wochen zeigen. Die vom Vereinsvorstand über Kreis-, Bezirks- und Landesebene gelaufenen Unterlagen mit dem Nachweis der notwendigen Schulungen waren jedenfalls schon in Veitshöchheim vorgelegen.

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Vielen Dank an die Wissenschaftler und Praktiker für die vielen theoretischen und praktischen Einblicke in die Bienenkrankheiten. Die Abwechslung aus kurzweiligen Vorträgen, praktischen Arbeiten und die vielen Anekdoten haben die drei Tage wie im Flug vergehen lassen.

Wer auch Interesse an der Teilnahme hat, sollte sich schon rechtzeitig vormerken lassen – die Kurse sind nämlich – zu Recht – schon weit in die Zukunft ausgebucht …