Jetzt geht’s wieder los …

 

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Bienen auf der verzweifelten Suche nach Futter …

Nach regnerischen und windigen Wochen ohne Flugwetter für die Bienen, waren am Wochenende endlich die notwendigen Temperaturen, um alle Völker kurz durchzuschauen. Bis auf ein Volk haben alle den Winter überlebt. Ein Volk hat leider Probleme mit der Futterversorgung bekommen. Das ergibt trotzdem eine gute Überwinterungsquote von fast 95% (16 von 17 Völkern). 

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Die Mäuse-Mumie

 

Auch das Volk meiner Patenimkerin hat den Winter gut überlebt, obwohl eine Maus es sich im Kasten gemütlich gemacht hatte. Die haben wir dann gestern mumifiziert auf dem Beutenboden vorgefunden.

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Aus- und Rückflug bei schönstem Frühlingswetter und angenehmen Temperaturen

 

Da freut man sich dann um so mehr, wenn die anderen Völker sich endlich nach draußen wagen, schließlich sind die Frühblüher wie Krokus oder Weiden bereits in voller Blüte oder an geschützten Orten schon vor dem Blühende.

Noch alle gesund und munter …?

… diese bange Frage stellt sich wahrscheinlich jedem Imker zum Ende des Jahres. Nach dem von mir umgesetzten Bayerischen Varroakonzept ist nämlich jetzt die Zeit für die Winterbehandlung der Bienenvölker gegen die Varroamilbe und deren ungewünschte Folgen.

Nachdem es um den ersten Advent eine frostige Periode gegeben hat, stehen jetzt – drei Wochen später – die Chancen gut, dass die Völker (weitgehend) brutfrei sind.

Und die zweite Voraussetzung: angesichts von abendlichen bzw. nächtlichen Temperaturen die nur gering über der Null-Grad-Grenze liegen, sollten die Völker damit auch eng sitzen, damit die Träufelbehandlung mit Oxalsäure optimal wirkt.

Also drückt die Daumen …

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Die Zeit ist nah und immer noch kein Geschenk?

Sind Sie noch auf der Suche nach einem (Weihnachts-)Geschenk für Familie, Freunde, Kunden oder Mitarbeiter? Oder brauchen Sie noch eine gute Idee für ein kleines Gastgeschenk als Erinnerung an Ihre Hochzeit oder Ihren runden Geburtstag?

Wie wäre es mit Honig aus Ihrer Region? Nachhaltig, regional und individuell?

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rz_glas_dreier-180-142Egal ob purer Honiggenuss oder Mischungen mit Frucht, Nüssen oder Gewürzen.

Eine individuelle Etikettierung ist nach Absprache genauso möglich, wie unterschiedliche Größen (50g, 125g, 250g, 500g) als Einzelglas oder Geschenkpaket.Etikett_Beispiel

Vielleicht noch abgerundet mit imkerlichen Kosmetikprodukten, Honigseifen aus der Seifenmanufaktur oder Naschereien?

Auch eine Zusammenstellung von Honiggläsern in Versandkarton mit einem oder zwei 500g-Gläsern oder einer 6er-Versandbox (Styropor) sind möglich.

Oder vielleicht eine doch lieber eine Bienenpatenschaft für alle Natur- und Tierliebhaber oder solche, die es noch werden könnten?

Rufen Sie mich gerne an unter 0151-55284704 – wir finden auch für Sie ein passendes Arrangement.

Das Jahr geht zu Ende …

… und damit startet auch die heiße Phase der Vorbereitung auf den Breitengüßbacher Weihnachtsmarkt.

Bildergebnis für weihnachtsmarkt breitengüßbachAuch dieses Jahr ist die Güssbacher Honigbiene wieder mit einem Stand im Auftrag vom Imkerverein Scheßlitz präsent.

Der Weihnachtsmarkt findet statt am 30.11. (ab 15h) und 01.12.2019 (ab 14h) im Pfarrgarten Breitengüßbach (Bachgasse).

 

Das ist 2019 im Honig …

Die Honiganalysen sind frisch eingetroffen. Diesmal gibt es sortenmäßig zwar keine Überraschungen, aber es ist trotzdem immer interessant, welche Pflanzen die Bienen so in der Umgebung finden.

Und das wichtigste – der Honig entspricht in allen Kriterien den Premium-Kriterien der deutschen Honigverordnung und den Vorgaben des Deutschen Imkerbundes und ist damit ein Premiumprodukt!

> Honiganalysen 2019

ÜBRIGENS: Das Umtragen und Umarbeiten der Melizitose durch die Bienen hat geklappt. Die Waben wurden komplett geleert und der Honig nach erneuter Bearbeitung durch die Bienen in die vorbereiteten Waben umgetragen. Der Honig war jetzt schleuderbar, ist bislang noch komplett flüssig und ohne Kristalle. Das Dumme ist nur –  von der Menge (etwa 10 Rähmchen) ist am Ende nur etwa 1kg Honig geblieben und da ich die Schleuder jetzt nochmal komplett reinigen darf, ist der Honig damit unbezahlbar! 😉

Bienen hinter Glas …

Schon Ende letzten Jahres habe ich einen Schaukasten für ein kleines Bienenvolk bekommen. Mittlerweile ist der Kasten auch sehr gut angenommen – die Königin hat ein ordentliches Brutnest angelegt und die Futterversorgung in der oberen Wabe wurde durch die Sammlerinnen auch sichergestellt.

Nur leider lässt sich das Volk in dieser Umgebung nicht überwintern. Es muss deshalb demnächst bei anderen Völkern Unterschlupf finden – bis zur Neubesiedlung im nächsten Frühjahr.

Neues von der Honigernte …

Manchmal steht ein Rapsfeld vor der Tür und trotzdem klappt es nicht mit dem Rapshonig. Grund in diesem Jahr – die erneute Trockenheit und sehr kalte Tage rund um die Eisheiligen. Der Frühjahrshonig war deshalb in diesem Jahr relativ feucht (etwa 17,5%), weniger wie gewohnt und wurde deshalb auch später (Mitte Juni anstatt Ende Mai) geerntet. Mal sehen, wie sich das auf den Geschmack auswirkt, wenn er erst mal gerührt und komplett kristallisiert ist.

Wunderschön verdeckelte Honigwabe

Wunderschön verdeckelte Honigwabe

Die Schleuderung der Sommer-Ernte ist gerade in vollem Gange. Ein interessanter Honig mit vielfältigen Farbnuancen und Geschmack – der gleich den Weg zur Sortenanalyse per Post angetreten hat. Mal sehen, was die Honigexperten für eine Sorte feststellen können.

Einziger Wermutstropfen: In diesem Jahr bin auch ich erstmals von Melizitose betroffen – ein Honig, der große Mengen des Dreifachzuckers Melizitose enthält. Dieser kristallisiert schon in den Waben und lässt sich praktisch nicht schleudern. Man nennt ihn darum auch „Zementhonig“. Deshalb müssen die Waben jetzt gewässert werden und den Völkern nochmal zum Umtragen angeboten werden. Hoffentlich ist es diesen Aufwand wert und lässt sich dann noch ernten.

Kristallisierte Melezitose in den Waben

Kristallisierte Melezitose in den Waben

Denn als Futter für die Überwinterung ist er auf Grund des hohen Mineraliengehaltes und der schlechten Verdaulichkeit für die Bienen nicht geeignet. Die Alternative zum Umtragen lassen ist deshalb nur das „entsorgen“.
Das Positive: bislang ist der Melizitosehonig nur auf meinen Zwei-Völker-Stand in Pödeldorf beschränkt.

 

Aktuelles von den Bienen …

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Die ersten Honigsorten sind mittlerweile komplett verkauft, es wird also Zeit, dass die Bienen wieder neuen Honig eintragen.

Da trifft es sich gut, dass in diesem Jahr ein großes Rapsfeld direkt vor der Türe liegt.

Problematisch nur, dass das Wetter seit einiger Zeit so garnicht mitspielt. Regen und Kälte, da gehen die Bienen trotz der Verlockungen nicht vor die Türe.

Sturmschaden

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Am Rosenmontag war es auch in Breitengüßbach recht stürmisch und eines der im Garten stationierten Bienenvölker wurde vom Wind umgeworfen.

Vielen Dank an die Frau Nachbarin für die Info und die holde Gattin für das Wiederaufrichten!

Solange die Königin bei „Windwurf“ nicht aus dem Kasten befördert wurde , sollte es für das Volk eigentlich kein Problem darstellen.

In den letzten Wochen sind bei schönem Vorfrühlingswetter bereits alle 13 Völker geflogen, so dass der Winter bislang mit 0% Verlusten in meine Statistik eingehen wird. Jetzt gilt es, die Futtervorräte im Blick zu behalten und zu hoffen, dass keine weiteren Sturmschäden auftreten.